Die Kirchdorf Wildcats mussten sich zum Abschluss der Regionalliga-Saison 2026 deutlich geschlagen geben. Bei hochsommerlichen Temperaturen unterlag Kirchdorf den Fursty Razorbacks auswärts mit 0:55. Die Gastgeber waren von Beginn an das klar bessere Team und bestimmten die Partie über weite Strecken auf beiden Seiten des Balls.

Bereits im ersten Quarter übernahmen die Razorbacks die Kontrolle. Während die Wildcats offensiv nur schwer in die Partie fanden, nutzte Fürstenfeldbruck seine Möglichkeiten konsequent und setzte sich früh ab. Nach dem ersten Spielabschnitt stand bereits eine 21:0-Führung für die Gastgeber auf der Anzeigetafel.

Auch im zweiten Quarter änderte sich wenig am Spielverlauf. Die Razorbacks blieben offensiv gefährlich und ließen gleichzeitig defensiv kaum etwas zu. Bis zur Halbzeit bauten sie ihren Vorsprung auf 34:0 aus.

Nach der Pause zeigte sich Kirchdorf verbessert. Einige Adjustments der Coaches griffen und sowohl Offense als auch Defense fanden nun besser in die Partie. Die Wildcats konnten Fürstenfeldbruck mehr entgegensetzen und das Spiel zunächst ausgeglichener gestalten. Für eigene Punkte reichte es allerdings weiterhin nicht. Die Razorbacks kamen im dritten Quarter noch einmal in die Endzone und gingen mit einer 41:0-Führung in den letzten Spielabschnitt.

Im Schlussviertel legten die Gastgeber noch zweimal nach. Kirchdorf gelang es nicht mehr, selbst auf das Scoreboard zu kommen, sodass am Ende eine deutliche 0:55-Niederlage zum Saisonabschluss stand.

Die Wildcats waren aufgrund mehrerer Verletzungen bereits ersatzgeschwächt nach Fürstenfeldbruck gereist. Hinzu kam eine kurzfristige Veränderung auf der Quarterback-Position. Armani Edden hatte nach dem 65:6-Erfolg gegen die Munich Cowboys II in der Vorwoche angekündigt, das Team zu verlassen und ein Angebot der Firenze Red Lions aus der italienischen AFLE anzunehmen.

Damit übernahm gegen Fürstenfeldbruck Adrian Spannbauer die Quarterback-Position. Das Kirchdorfer Eigengewächs stammt aus der eigenen Jugend und stand damit vor einer schwierigen Aufgabe. Gerade gegen eine starke Fürstenfeldbrucker Defense machte sich die fehlende Routine auf dieser Position bemerkbar.

Die personelle Situation soll jedoch keine Ausrede für das Ergebnis sein. Head Coach Tobias Egger fand nach der Partie klare Worte: „Fursty war an diesem Tag ganz einfach das deutlich bessere Team. Punkt.“

Mit sechs Siegen aus zehn Spielen schließen die Wildcats die Regionalliga-Saison 2026 auf dem vierten Tabellenplatz ab. Damit wird Kirchdorf auch in der Saison 2027 wieder in der Regionalliga antreten.

Zum Abschluss gilt ein großes Dankeschön allen Fans, die das Team nach Fürstenfeldbruck begleitet und trotz der hochsommerlichen Temperaturen bis zum Ende unterstützt haben. Ebenso bedanken wir uns bei allen Fans, Helfern, Partnern und Sponsoren für die Unterstützung während der gesamten Saison 2026.